Die ersten 3 Nächte in der Toskana

Am Mittwoch sind wir in der Nähe von Certaldo im Chianti-Gebiet wach geworden. Die letzten Wochen hat es hier so viel geregnet, dass der ganze Platz völlig matschig war. Die ganze Wiese vom Campingplatz hatte tiefe Spurrillen von den Wohnmobilen. Tatsächlich gab es ein paar ganz Hartgesottene, die bei dem Wetter zum Zelten in der Toskana unterwegs waren. Wir sind nach dem Frühstück direkt weitergefahren. Eigentlich wären wir gerne ein bisschen länger geblieben um auch mal etwas zu entspannen. Aber bei dem Wetter machte das hier keinen Spaß.

Trotz des schlechten Wetters war die Besichtigung von Certaldo sehr schön. Und zwischen den Regenschauern kam auch die Sonne immer wieder raus. Dank der Nebensaison war die mittelalterliche Altstadt nicht überlaufen und wir konnten fast alleine durch die kleinen Gassen streifen. Aber dank der Nebensaison durften wir den Berg zur Altstadt auch zu Fuß erklimmen. Die Standseilbahn wurde nämlich erst wieder für die Saison flott gemacht. Hat eben immer Vor- und Nachteile so eine Nebensaison.

Für mich sind ja die Einkäufe in den italienischen Supermärkten auch immer ein Highlight. Frischer Fisch, leckere Wurst und Käse und viele Produkte, die es in dieser guten Qualität in Deutschland gar nicht gibt. Nachdem wir also noch in Certaldo im Supermarkt alles für die nächsten Tage eingekauft hatten, ging es weiter nach Arezzo. Den Zwischenstopp in San Gimignano sparen wir uns bei schönerem Wetter für die Rückfahrt auf.

Kurz vor Arezzo in dem kleinen Dorf Ruscello haben wir uns einen Campingplatz ausgesucht. Leider ist der Pool noch nicht in Betrieb. Aber uns wurde gesagt, dass er in den nächsten 1-2 Tagen genutzt werden kann.

Am Donnerstag sind wir nach Arezzo zum shoppen und haben ein paar gute Schnäppchen gemacht. Zur Belohnung gab es für alle ein leckeres Eis. Der Laufkäfer blieb übrigens auf dem Campingplatz und wir fuhren mit dem Bus in die Stadt. Hat gut geklappt und war für die Kinder eine willkommene Abwechslung. In diesem Alter reicht eben noch eine halsbrecherische Busfahrt durch italienische Dörfer und Vorstädte um genug „Action“ zu bieten.

Wie lange wir in Ruscello bleiben, wissen wir noch nicht genau. Auf jeden Fall möchten wir am Samstag noch auf den Antiquitäten-Markt nach Arezzo und in der Nähe soll es eine Ölmühle geben, die man besichtigen kann und natürlich leckeres Olivenöl kaufen kann.

Erstmal sind wir froh, dass die Sonne nun endlich scheint und wir die nächsten Wochen auf wirklich tolles Wetter zählen können. Und unser Spargel-Risotto war auch lecker.

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